Historisches Stadtspektakel in Kronach Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Schinzel-Lang) Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Schinzel-Lang) Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Stadt Kronach) Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Stadt Kronach) Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Dr. Kerstin Löw) Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Dr. Kerstin Löw) Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Dr. Kerstin Löw) Historisches Stadtspektakel in Kronach (Bildrechte: Dr. Kerstin Löw)
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Geschichte des Stadtspektakels

Musikalisches Treiben in der Oberen Stadt Der Kronacher Viertelmeisterlauf Theaterspiel der Pottugruppe

Das Kronacher Stadtspektakel wurde in Jahre 1996 zum ersten Male abgehalten. Initiiert von Stadtvogt Hans Götz und stark unterstützt vom damaligen Bürgermeister Manfred Raum und seiner Stadtverwaltung wagte man sich auf ein neues Feld von Veranstaltungen, das es bisher im oberfränkischen Raum in der Form noch nicht gab. Vorbilder waren Dinkelsbühl und Rothenburg. Ihnen nachzueifern war die Intention aller Beteiligten. Zwischenzeitlich hat sich aber eine eigenständige Form eines historischen Festes in Kronach, der Stadt des Bischofs, etabliert.

Die Zugehörigkeit, in der vorbayerischen Zeit, zum Hochstift Bamberg und die sich daraus ergebenden historischen Begebenheiten bilden die Grundlage für das historische Treiben, das die Zeit der Renaissance und des Barock widerspiegelt. Die Viertelmeister sind daher bewusst in Stile der Zeit gekleidet, in der auch Lucas Cranach seine Jugendzeit in Kronach verlebte. Die Kleidung des Stadtvogtes repräsentiert dagegen das barocke Zeitalter und hier insbesondere den Zeitraum des Dreißigjährigen Krieges. In dieser Zeit erwies sich die Amtshauptmannschaft Kronach auch als wichtiges Bollwerk der katholischen Sache im Kampf um die Glaubenshoheit im römischen Reich deutscher Nation.

An der Seite des Stadtvogtes Hans Götz waren es die Viertelmeister Hans Müller, Stefan Wicklein, Walter Schinzel-Lang und Karl-Heinz Hühnlein, die in den Anfangsjahren mit großem Engagement die Grundlagen legten. Eine Idee war auch, die Kronacher Vereine, insbesondere im gastronomischen Bereich, mit einzubinden, damit deren ehrenamtliche Arbeit in anderen kulturellen Feldern eine finanzielle Unterstützung fand.

Sicherlich waren die Inszenierung des Schwedensturmes von 1634 im Jahre 2003 und 2005 die bisherigen Höhepunkte der „spektakulären“ Feste. Kern und strukturelles Gerüst sind aber die vielen kleinen, zum überwiegenden Teil historisch belegten Szenen zur Kronacher Stadtgeschichte: das Schmäuß-Bräuen, der Viertelmeisterlauf, die Verleihung der goldenen Amtskette an den Oberbürgermeister, das Theaterspiel zur „Kroniche Housnkuh“, das Lager der Ausschüsser am Hexenturm u.v.a. Dies zu erhalten und weiterzuentwickeln ist in den kommenden Jahren die Aufgabe aller Beteiligten.

So sind auch der heutige Stadtvogt und seine Viertelmeister sowie die inzwischen zahlreichen historischen Gruppen bemüht, der Kronacher Geschichte alle zwei Jahre, jeweils am letzten Wochenende im Juni, einen würdevollen Rahmen zu geben. Die Obere Stadt mit ihrer mittelalterlichen Fassade, den Gassen und Plätzen, den Hinterhöfen und Kellern, den Türmen und Toren ist die ideale Plattform, ein solches Fest zu feiern. Sie sind dazu herzlich eingeladen.

Hans Götz, Stadtvogt von Kronach

 

» Flyer_Stadtspektakel_web.pdf

» Plakat Stadtspektakel A3.pdf